Familie Buff-Kestner

Jetzt auf Facebook: “Mein Werther – Dein Werther – Unser Werther”

Geschrieben von j.buff - Mai 1, 2012

Beim letzten Familientreffen in Wetzlar lernten wir das interessante Projekt “Mein Werther – Dein Werther – Unser Werther” kennen, das Katharina Lehnert-Raabe zusammen mit einigen Projektteilnehmerinnen vorstellte.
Für das Projekt hat Kastharina Lehnert-Raabe jetzt eine Facebook-Seite erstellt. Am 30.5. um 19:00 Uhr wird die Sonderausstellung “… mein Werther – dein Werther – unser Werther …” im Stadt- und Industriemuseum Wetzlar eröffnet mit Präsentation der ersten kurdischen „Werther“- Übersetzung und anregenden Gesprächen mit Gästen aus aller Welt bei Goethe-Wein®, Kestners Brunnentrunk und Lottes „schwarzem Brod”.
Die nächste Veranstaltung findet am 14. Juni im Stadt- und Industriemuseum Wetzlar statt: “Mich freuts lieber Hans dass er so brav ist …”

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Geschrieben von j.buff - Januar 22, 2012

Frau Dr. Anne Viola Siebert, Klassische Archäologin und Sammlungsleiterin der Antikensammlung am Museum August Kestner in Hannover, hat in den “Hannoverschen Geschichtsblättern” einen Aufsatz über August Kestners Sizilienreise 1824 veröffentlicht. Darin geht es um ein Transkriptions- und Publikationsprojekt zu Kestners Tagebüchern, zunächst am Beispiel seiner Sizilien-Reise.

Außerdem berichtet sie über eine Neuerwerbung des Museums August Kestner: Ein Reisetagebuch August Kestners, das im Kunsthandel wieder aufgetaucht ist.

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Jahresbericht von WordPress.com

Geschrieben von j.buff - Januar 1, 2012

Eine Nachricht von WordPress:
“Unsere Statistikelfen haben für Dich einen detaillierten Bericht deines Blogs von 2011 zusammengestellt.”

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Richard David Precht über “Werther”

Geschrieben von j.buff - Dezember 2, 2011

Richard David Precht behauptet im “Stern” vom 23. November, daß Goethes Werther zum “unbrauchbaren Schulwissen” zählt und man im Deutschunterricht besser Feridan Zaimoglu lesen sollte: “Was der über Liebe schreibt, ist viel schöner und wahrhaftiger als der junge Goethe.”
Wie finden wir das? Ich meine ja, man könnte ruhig beides lesen …

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“Renaissance Gartenfriedhof” in Hannover – Festakt am 24.9.2011

Geschrieben von j.buff - September 27, 2011

Hartmut Thomczyk aus Leipzig berichtet über die Feierstunde in Hannover:

Am 24. September 2011 fand auf dem Gartenfriedhof in Hannover eine Feierstunde der besonderen Art statt. Eingeladen hatten engagierte Bürger der Stadt Hannover, die sich im Heimatbund Niedersachsen zur Gruppe „Renaissance Gartenfriedhof“ zusammengefunden haben.
Der Gartenfriedhof gehört zu den wenigen grünen Inseln der hannoverschen Innenstadt und ist mit seinem heutigen parkähnlichem Charakter ein beliebter Ort der Erholung und Besinnung.
Der am 23.10.1864 geschlossene Gartenfriedhof war in den 123 Jahren seiner Belegung ein Begräbnisplatz vieler bedeutender Persönlichkeiten und dokumentiert die kulturhistorische wertvolle Stadtgeschichte. Die Grabmale berühmter Bürger, wie die des Bürgermeisters Christian Philipp Iffland (1750-1835), des Hofbaumeisters Heinrich Tramm (1819-1861) und auch die der Charlotte Sophie Henriette Kestner, geb. Buff (1753-1828) bekannt als Werther`s Lotte aus Goethes weltberühmten Roman, flankiert von den Grabstätten ihrer Urenkelin Maria Ernestine Charlotte Laves und ihres Enkels Carl Theodor Kestner sind hier zu finden.
Vandalismus und die untrüglichen Spuren der Zeit hinterließen deutliche Spuren. Um den weiteren Zerfall dieser grünen Oase entgegen zu wirken und das Miteinander zwischen diesem historischen Platz und den Anliegern aufzuwerten, wurde durch Herrn Dieter Zinßer die Gruppe „Renaissance Gartenfriedhof “ ins Leben gerufen.
Um das Vorhaben auf eine reale Basis zu stellen, wandte man sich auch an die Stadt Hannover als Eigentümer und Bewahrer des Gartenfriedhofes. Umso mehr erfreute es Herrn Oberbürgermeister Weil, dass die Initiative nicht nur mit fordernden Händen kam, sondern auch Unterstützung und finanzielle Hilfe anbot. Es ist angedacht, mit Patenschaften die Grabanlagen zu restaurieren und dauerhaft zu pflegen.
Für Charlotte Kestners Grab übernahm die Stiftung „Ahlers pro Arte / Kestner pro Arte” die Patenschaft. Auch Schulen sollen für solche Patenschaften gewonnen werden.
Am 24.September 2011 fand auf dem Gartenfriedhof eine erste große Feierstunde statt. Bei dieser wurde Herrn Ahlers die Patenschaftsurkunde durch den Oberbürgermeister Herrn Weil überreicht.
Die Einführungsrede hielt der Vorsitzende Herr Zinßer, gefolgt von Oberbürgermeister Herrn Weil und Herrn Ahlers der Ahlers pro Arte-Stiftung.
Auf Einladung der Initiativgruppe waren auch die Mitglieder des Buff-Kestner-Familienverbandes, so auch Frau Juliane Buff aus Lippstadt, Herr Tobias Carl aus Spiekeroog, Frau Dr. Thomczyk aus Leipzig, Herr Hartmut Skibbe und Frau Elisabeth Skibbe aus Wennigsen a.D. sowie die Künstlerin Charlotte Buff aus Berlin erschienen. Die Schriftstellerin Frau Ruth Rahmeyer aus Hannover hat an der Feierstunde teilgenommen und als Hannoveraner, die der Familie Buff besonders verbunden sind, außerdem Herr Uwe Schwartzkopff als langjähriger Vertrauter der kürzlich verstorbenen Lotte-Nachfahrin Agnes Heiderich sowie Herr Heinrich Rösch (Sohn von Prof. Siegfried Rösch) mit seiner Frau Eva. Die Grußworte des Buff-Kestner-Familienverbands, welcher für die finanzielle Unterstützung für den beschafften Grabschmuck zur Feierstunde Sorge trägt, sollten durch Herrn Dr. Detlef Laves aus Leipzig gehalten werden. Wegen einer plötzlichen Erkrankung übernahm dies Frau Dr. Thomczyk.
Die musikalische Umrahmung übernahm Hannovers einzige Damen-Blechbläsergruppe. Durch den Schauspieler Moritz Nikolaus Koch vom TfN Theater für Niedersachsen wurden Textpassagen aus den „Leiden des jungen Werthers“ sowie “Aus Dichtung und Wahrheit” sehr eindrucksvoll vorgetragen.
Im Anschluss an die Feierstunde lud Herr Ahlers noch zu einem kleinen Imbiss in die Warmbüchenstrasse ein, bei dem ein reger Gedankenaustausch stattfand.

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30. Familientreffen in Wetzlar

Geschrieben von j.buff - Juni 23, 2011

Wie immer in Wetzlar trafen wir uns am Nachmittag des 18. Juni im Lottehof – aber es gibt in Wetzlar auch immer etwas Neues: Zum ersten Mal begrüßte uns die neue Leiterin der Wetzlarer Museen Frau Dr. Anja Eichler, und seit 2007 ist zu den bekannten Wetzlarer Museen auch das “Viseum” hinzugekommen. Diesmal waren rund 30 Familienmitglieder aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz angereist, also viel Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Am Nachmittag führte uns Katharina Lehnert-Raabe mit Teilnehmerinnen aus ihrem VHS-Deutschkurs das faszinierende Projekt “Mein Werther – Dein Werther – Unser Werther” vor. Bei einem Besuch mit ihren Schülerinnen und Schülern im Lottehaus im vergangenen Jahr hatte der Ausstellungsraum mit Werther-Übersetzungen das besondere Interesse der Teilnehmer gefunden. Aber man wollte die dort ausgestellten Bücher nicht hinter Glas sehen, sondern in die Hand nehmen und lesen! Und bald war die Idee geboren, in der Wetzlarer Stadtbibliothek einen Bestand aufzubauen, der jedermann zugänglich ist. Unermüdlich hat sich Katharina Lehnert-Raabe seither um die Beschaffung von Werther-Übersetzungen bemüht, über 40 verschiedene Ausgaben hat sie bisher zusammengetragen und weiß abenteuerliche Geschichten über die Beschaffung aus aller Welt zu erzählen. Wir durften die außerordentliche Sammlung von “Albanisch” bis “Vietnamesisch” besichtigen und in die Hand nehmen, wir sahen “Werther” in Blindenschrift, auf Koreanisch, Latein und sogar als japanisches Manga. Das besondere Erlebnis war aber die “Werther-Lesung” der uns bestens bekannten Stelle aus dem Brief vom 16. Juni. Zur Einstimmung wurde der Text natürlich auf Deutsch vorgetragen, und zwar von der 10-jährigen Malahat, deren Muttersprache Urdu ist. Dann hörten wir das Gleiche auf Japanisch von Atsuko Ikushima-Schäfer, auf Russisch von Tatiana Tchartchian, auf Thailändisch von Titirat Hollreiser und schließlich auf Urdu von Mussarat Siddique, der Mutter von Malahat (und auch der kleine Bruder Saphir war dabei). Zum Schluß fand sich spontan Anne du Fretay aus Paris, eine direkte Nachfahrin der Charlotte Kestner, bereit, die Stelle auf Französisch zu lesen.
“Ich fand es toll vorzulesen und fand es toll, jeden kennenzulernen”, schrieb Malahat uns ins Gästebuch, und wir werden diesen Nachmittag lange im Gedächtnis behalten. – Peter Kurzeck, 1946 als Dreijähriger aus Böhmen vertrieben, erinnert sich an die verlorene Heimat: “Die bunten Barockhäuser fingen immer an zu lächeln, sobald auch nur der geringste Sonnenstrahl darauf fiel. Als Kind denkt man, die kennen mich, diese Häuser.” Und in diesem Sinne kennt nun auch das Lottehaus die Wetzlarer “Neubürger”.

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30. Familientreffen Buff-Kestner in Wetzlar, 18.-19. Juni 2011

Geschrieben von j.buff - Juni 12, 2011

Am Wochenende nach Pfingsten treffen wir uns wieder in Wetzlar. Schon jetzt bedanken wir uns bei Museumsleiterin Frau Dr. Anja Eichler und dem Museumsteam für ihre Unterstützung.

Samstag, 18.6.2011
9.00 Uhr: Sitzung des Verwaltungsrats der Kestner’schen Familienstiftung
11.00 Uhr Generalversammlung der Kestner’schen Familienstiftung – nur für Angehörige der Familie Kestner
15.00 Uhr Treffen im Lottehof – Begrüßung – anschließend:
Katharina Lehnert-Raabe, M.A. (Wetzlar) präsentiert “Mein Werther – Dein Werther – Unser Werther”
19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Restaurant “Postreiter”

Sonntag, 19.6.2011
11.00 “Making of” zum Film Goethe!

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Vortrag von Alfred Schröcker im Stadtarchiv Hannover, 3.2.2011

Geschrieben von j.buff - Januar 29, 2011

Am Donnerstag, 3.2.2011, hält Alfred Schröcker im Stadtarchiv Hannover (Am Bokemahle 14-16) einen Vortrag über Johann Christian Kestner unter dem Titel “Eine Liebes-Aventüre? – Wie der junge Johann Christian Kestner die Frauen sieht”. Zugleich stellt er sein neues Buch über Johann Christian Kestner vor.

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Buch “Johann Christian Kestner – Der Eigendenker ” von Alfred Schröcker

Geschrieben von j.buff - Dezember 16, 2010

Dr. Alfred Schröcker teilt mit, daß sein neues Buch über Johann Christian Kestner jetzt im Wehrhahn-Verlag (Hannover) erschienen ist. Ende Januar / Anfang Februar wird er dazu im Stadtarchiv Hannover einen Vortrag halten.

Aus dem Klappentext:

“Johann Christian Kestner – ein »knochentrockener Jurist«? Die zweifellos recht nüchterne Figur des »Albert« in Goethes Leiden des jungen Werthers hängt Johann Christian Kestner (1741–1800) sein Leben lang und bis ins 21. Jahrhundert nach. Wer war nun dieser Kestner wirklich? Die junge Charlotte Buff hat sich für ihn und nicht für Goethe entschieden. Sie konnte dafür gute Gründe haben.
Der junge Kestner hatte sich außerordentlich für Literatur und Geschichte interessiert, von Kindheit an eine besondere Leseratte und bald auch Schreiber. In der Familientradition musste er wie seine Brüder Rechtswissenschaft studieren, um eine dem sozialen Niveau entsprechende Beamtenstelle in Hannover zu erhalten. Am liebsten wäre er jedoch Schriftsteller oder Historiker geworden. In diesem Zwiespalt und aufgrund psychischer Schwierigkeiten (Tod seines Lieblingsbruders) sowie einer eitrigen Ohrentzündung brach er das Jurastudium ab. Von Jugend an hat Kestner unendlich viel geschrieben: Gedichte, Tagebücher, Notizen. So erfahren wir aus seinem Nachlass im Stadtarchiv Hannover bis 1767 sehr genau, was Kestner gefühlt und gedacht hat über sich selbst, über Religion, über die rechte Lebensweise (Moral), über Erziehung, über Geschichtswissenschaft, über Ärzte und Medizin, über Literatur, über seine Mitstudenten, über Universität und Rechtswissenschaft oder über Physiognomik. Zusammengefasst: Niemand hat bislang den reichen Nachlass Kestners gelesen.
Auf der Grundlage der durchwegs eigenhändigen Quellen wird das tradierte Bild Kestners völlig umgestoßen. Er war ein sehr moderner junger Mann nicht in nur gedachter, sondern in gelebter Aufklärung.”

Schröcker, Alfred:
Johann Christian Kestner der Eigendenker : Eine Jugend in der Mitte des 18. Jahrhunderts / Alfred Schröcker
Hannover: Wehrhahn, 2010
852 S.
978-3-86525-184-8
49,80 €

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Film Goethe!

Geschrieben von j.buff - Oktober 26, 2010

Noch ein Hinweis zum Film “Goethe!”, den wir uns wirklich alle selber ansehen sollten, um die zahllosen Rezensionen der letzten Wochen einordnen zu können.
Eigentlich “stimmt” hier ja überhaupt nichts, aber das ist ja gerade das Schöne! Hier spielen Dichtung und Wahrheit miteinander, fast alles ist in sein Gegenteil oder sein Spiegelbild verkehrt. Und trotzdem ist eine in sich stimmige Geschichte für Kinozuschauer mit und ohne Vorwissen daraus geworden, wer hätte das gedacht.
Man sieht wunderschöne Bilder: Landschaften wie auf böhmischen Papierkrippen, Goethe und Jerusalem zu Pferde wie Old Shatterhand und Winnetou, das Puppentheater auf dem Jahrmarkt, auch eine kleine Liebesszene wie im Traum, das gruslige Reichskammergericht und der ganze Schmutz auf den Straßen, der immer mal wieder durch vorbeilaufende weiße Gänse aufgehellt wird…
Leider habe ich noch in keiner Besprechung ein Lob gelesen für die kleinen Buff-Geschwister, die Goethe die Tür vor der Nase zuschlagen (“Wir geben nichts!”), und Burghart Klaußner als Heinrich Adam sollten wir eigentlich sofort zum “Familienoberhaupt ehrenhalber” ernennen.
Das Goethe-Verwirrspiel kann auch für uns Anlaß sein zum lustigen und durchaus anspruchsvollen Rätselraten für die ganze Familie!

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