Familie Buff-Kestner

Archive for the ‘Hannover’ Category

„Avanti Dilettanti – August Kestner kommt!“ – Museum August Kestner, Hannover

Posted by j.buff - November 11, 2015

Am 15.11. und 13.12.2015 bietet das Museum August Kestner in Hannover eine ungewöhnliche Museumsführung an, bei der man mit August Kestner (dargestellt von Dr. Heinzgert Friese) hinter die Kulissen des Museums schauen kann. Auf nach Hannover zu „Avanti Dilettanti – August Kestner kommt!“
… mit August Kestner mal nachsehen, ob noch alles da ist 🙂

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Ruth Rahmeyer 1927 – 2015 R.I.P.

Posted by j.buff - Juni 21, 2015

Wie wir jetzt erfuhren, ist Frau Ruth Rahmeyer am 22.3.2015 im Alter von 87 Jahren in Hannover gestorben.
Als Autorin mit besonderem Interesse für die Literaturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts hatte sie schon 1991 im Sammelband „Sophie & Co. : Bedeutende Frauen Hannovers“ (Hannover: Fackelträger) einen Beitrag über Charlotte Buff-Kestner veröffentlicht, kurz darauf lernte sie zwei französische Mitglieder der Familie Kestner kennen: Madeleine Fabre-Koechlin und Odette Chappuis waren nach Hannover gekommen, um Stadtarchiv und Museum August Kestner zu besuchen. Seither war Ruth Rahmeyer aus unserem Familienverband nicht wegzudenken – nicht nur mit ihren Veröffentlichungen („Werthers Lotte : ein Brief – ein Leben – eine Familie ; die Biographie der Charlotte Kestner“, „Ottilie von Goethe“, „Bester Vater! : Briefe der Ulrike von Pogwisch an Goethe“ und zuletzt als Herausgeberin eines Briefwechsels 1828-1831 zwischen August Kestner und Goethe hat sie sich verdient gemacht, auch ihre aktive Teilnahme und Gestaltung unserer Familientreffen (1998 in Hannover) waren stets eine Bereicherung.
Wir haben ihr viel zu verdanken – ihre eindrucksvolle Persönlichkeit, ihre Energie wie auch ihr Einfühlungsvermögen werden wir niemals vergessen.

Rahmeyer

 

Werke von Ruth Rahmeyer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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Museumsfest in Hannover – Bericht von Dr. Detlef Laves (Leipzig)

Posted by j.buff - Dezember 12, 2014

Dr. Detlef Laves (Leipzig) berichtet über das Museumsfest in Hannover:

An dem in der deutschen Geschichte ereignisreichen 9. November feierte das Museum August Kestner sein 125-jähriges Bestehen. Zur Hundertjahrfeier des Museums hatte Christel [Dr. Christel Thomczyk, Leipzig] überraschend eine Reiseerlaubnis nach Hannover erhalten, erlebte die strenge Kontrolle an der innerdeutschen Grenze und abends in Hannover den Fall der Berliner Mauer im Fernsehen. Anderntags fand im Museum mit Hannovers Oberbürgermeister, Herbert Schmalstieg, die Festveranstaltung statt. Er war unmittelbar zuvor aus Bonn zurückgekehrt und stand noch ganz unter dem Eindruck einer bewegenden Feierstunde im Bundestag anlässlich des Mauerfalls. So wurde Christel im wahrsten Sinne des Wortes Zeugin einer grenzenlosen Aufbruchstimmung, indem bei ihrer Rückreise in die DDR niemand mehr kontrolliert wurde.

In Erinnerung an diese Wahnsinnszeit entschloss sich Christel mit ihrem lieben Hartmut, auch am 125-jährigen Museumsjubiläum teilzunehmen und mich zur Mitfahrt in ihrem komfortablen Auto einzuladen. Herr Professor Schwark, seit 1. September auch Direktor des Museums August Kestner, nahm die geschilderte Story zum Anlass, uns in seiner Rede als die aus Leipzig angereisten Mitglieder der Familie Kestner zu begrüßen und an die schmerzliche, auf den Tag genau vor 25 Jahren überwundene Teilung Deutschlands zu erinnern.

Herr Christian Loeben, Kurator der ägyptischen Sammlung, verfasste anlässlich des Jubiläums eine Schrift mit dem Titel „125 Jahre Kestner-Museum / Museum August Kestner“ – eine detailgetreue, bebilderte Broschüre zur Entwicklungsgeschichte des Museums mit einem Beitrag von Lothar Sickel zum überraschend in Rom aufgetauchten und kürzlich geöffneten vorletzten Testamen von August Kestner.“

Kestner Museum – 125 Jahre – Museum August Kestner / Christian E. Loeben ; Lothar Sickel
Hannover : Wehrhahn, 2014
80 S. ; 210 mm x 148 mm
978-3-86525-440-5

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Museumsfest: 125 Jahre Museum August Kestner 9.-15.11.2014

Posted by j.buff - November 2, 2014

Am 9. und 10. November 1889 wurde in Hannover das Museum August Kestner (damals Kestner-Museum) eröffnet.
Anläßlich seines 125-jährigen Bestehens lädt das Museum ein zur Festwoche vom 9.11. bis zum 15.11 2014.

Das Museum August Kestner und der Freundeskreis „Antike und Gegenwart“ laden ein zur Jubiläumsfeier am Sonntag, 9.11.2014 um 11:30 Uhr

Zum Programm

Zur Facebook-Seite des Museums

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Stadtarchiv Hannover digitalisiert den archivalischen Kestner-Bestand

Posted by j.buff - Dezember 29, 2012

Frau Dr. Anne Viola Siebert (Museum August Kestner, Hannover) berichtet, daß das Stadtarchiv Hannover damit begonnen hat, Privatdokumente von Johann Christian Kestner, Charlotte Kestner und August Kestner zu digitalisieren, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und vor dem Verfall zu schützen.
Weiteres siehe Presseartikel in: Neue Presse Hannover , 05.12.2012

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Neuerscheinung: „Deutsche Künstler in Rom um August Kestner und Bertel Thorvaldsen“

Posted by j.buff - Dezember 29, 2012

Frau Dr. Anne Viola Siebert (Museum August Kestner) macht aufmerksam auf eine Neuerscheinung:
„Deutsche Künstler in Rom um August Kestner und Bertel Thorvaldsen : Das Rehberg-Album“ von Johannes Myssok
Münster: Rhema, 2012
ISBN 978-3-86887-010-7

nähere Informationen auf der Homepage des Verlags Rhema

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Posted by j.buff - Januar 22, 2012

Frau Dr. Anne Viola Siebert, Klassische Archäologin und Sammlungsleiterin der Antikensammlung am Museum August Kestner in Hannover, hat in den „Hannoverschen Geschichtsblättern“ einen Aufsatz über August Kestners Sizilienreise 1824 veröffentlicht. Darin geht es um ein Transkriptions- und Publikationsprojekt zu Kestners Tagebüchern, zunächst am Beispiel seiner Sizilien-Reise.

Außerdem berichtet sie über eine Neuerwerbung des Museums August Kestner: Ein Reisetagebuch August Kestners, das im Kunsthandel wieder aufgetaucht ist.

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„Renaissance Gartenfriedhof“ in Hannover – Festakt am 24.9.2011

Posted by j.buff - September 27, 2011

Hartmut Thomczyk aus Leipzig berichtet über die Feierstunde in Hannover:

Am 24. September 2011 fand auf dem Gartenfriedhof in Hannover eine Feierstunde der besonderen Art statt. Eingeladen hatten engagierte Bürger der Stadt Hannover, die sich im Heimatbund Niedersachsen zur Gruppe „Renaissance Gartenfriedhof“ zusammengefunden haben.
Der Gartenfriedhof gehört zu den wenigen grünen Inseln der hannoverschen Innenstadt und ist mit seinem heutigen parkähnlichem Charakter ein beliebter Ort der Erholung und Besinnung.
Der am 23.10.1864 geschlossene Gartenfriedhof war in den 123 Jahren seiner Belegung ein Begräbnisplatz vieler bedeutender Persönlichkeiten und dokumentiert die kulturhistorische wertvolle Stadtgeschichte. Die Grabmale berühmter Bürger, wie die des Bürgermeisters Christian Philipp Iffland (1750-1835), des Hofbaumeisters Heinrich Tramm (1819-1861) und auch die der Charlotte Sophie Henriette Kestner, geb. Buff (1753-1828) bekannt als Werther`s Lotte aus Goethes weltberühmten Roman, flankiert von den Grabstätten ihrer Urenkelin Maria Ernestine Charlotte Laves und ihres Enkels Carl Theodor Kestner sind hier zu finden.
Vandalismus und die untrüglichen Spuren der Zeit hinterließen deutliche Spuren. Um den weiteren Zerfall dieser grünen Oase entgegen zu wirken und das Miteinander zwischen diesem historischen Platz und den Anliegern aufzuwerten, wurde durch Herrn Dieter Zinßer die Gruppe „Renaissance Gartenfriedhof “ ins Leben gerufen.
Um das Vorhaben auf eine reale Basis zu stellen, wandte man sich auch an die Stadt Hannover als Eigentümer und Bewahrer des Gartenfriedhofes. Umso mehr erfreute es Herrn Oberbürgermeister Weil, dass die Initiative nicht nur mit fordernden Händen kam, sondern auch Unterstützung und finanzielle Hilfe anbot. Es ist angedacht, mit Patenschaften die Grabanlagen zu restaurieren und dauerhaft zu pflegen.
Für Charlotte Kestners Grab übernahm die Stiftung „Ahlers pro Arte / Kestner pro Arte“ die Patenschaft. Auch Schulen sollen für solche Patenschaften gewonnen werden.
Am 24.September 2011 fand auf dem Gartenfriedhof eine erste große Feierstunde statt. Bei dieser wurde Herrn Ahlers die Patenschaftsurkunde durch den Oberbürgermeister Herrn Weil überreicht.
Die Einführungsrede hielt der Vorsitzende Herr Zinßer, gefolgt von Oberbürgermeister Herrn Weil und Herrn Ahlers der Ahlers pro Arte-Stiftung.
Auf Einladung der Initiativgruppe waren auch die Mitglieder des Buff-Kestner-Familienverbandes, so auch Frau Juliane Buff aus Lippstadt, Herr Tobias Carl aus Spiekeroog, Frau Dr. Thomczyk aus Leipzig, Herr Hartmut Skibbe und Frau Elisabeth Skibbe aus Wennigsen a.D. sowie die Künstlerin Charlotte Buff aus Berlin erschienen. Die Schriftstellerin Frau Ruth Rahmeyer aus Hannover hat an der Feierstunde teilgenommen und als Hannoveraner, die der Familie Buff besonders verbunden sind, außerdem Herr Uwe Schwartzkopff als langjähriger Vertrauter der kürzlich verstorbenen Lotte-Nachfahrin Agnes Heiderich sowie Herr Heinrich Rösch (Sohn von Prof. Siegfried Rösch) mit seiner Frau Eva. Die Grußworte des Buff-Kestner-Familienverbands, welcher für die finanzielle Unterstützung für den beschafften Grabschmuck zur Feierstunde Sorge trägt, sollten durch Herrn Dr. Detlef Laves aus Leipzig gehalten werden. Wegen einer plötzlichen Erkrankung übernahm dies Frau Dr. Thomczyk.
Die musikalische Umrahmung übernahm Hannovers einzige Damen-Blechbläsergruppe. Durch den Schauspieler Moritz Nikolaus Koch vom TfN Theater für Niedersachsen wurden Textpassagen aus den „Leiden des jungen Werthers“ sowie „Aus Dichtung und Wahrheit“ sehr eindrucksvoll vorgetragen.
Im Anschluss an die Feierstunde lud Herr Ahlers noch zu einem kleinen Imbiss in die Warmbüchenstrasse ein, bei dem ein reger Gedankenaustausch stattfand.

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Vortrag von Alfred Schröcker im Stadtarchiv Hannover, 3.2.2011

Posted by j.buff - Januar 29, 2011

Am Donnerstag, 3.2.2011, hält Alfred Schröcker im Stadtarchiv Hannover (Am Bokemahle 14-16) einen Vortrag über Johann Christian Kestner unter dem Titel „Eine Liebes-Aventüre? – Wie der junge Johann Christian Kestner die Frauen sieht“. Zugleich stellt er sein neues Buch über Johann Christian Kestner vor.

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Buch „Johann Christian Kestner – Der Eigendenker “ von Alfred Schröcker

Posted by j.buff - Dezember 16, 2010

Dr. Alfred Schröcker teilt mit, daß sein neues Buch über Johann Christian Kestner jetzt im Wehrhahn-Verlag (Hannover) erschienen ist. Ende Januar / Anfang Februar wird er dazu im Stadtarchiv Hannover einen Vortrag halten.

Aus dem Klappentext:

„Johann Christian Kestner – ein »knochentrockener Jurist«? Die zweifellos recht nüchterne Figur des »Albert« in Goethes Leiden des jungen Werthers hängt Johann Christian Kestner (1741–1800) sein Leben lang und bis ins 21. Jahrhundert nach. Wer war nun dieser Kestner wirklich? Die junge Charlotte Buff hat sich für ihn und nicht für Goethe entschieden. Sie konnte dafür gute Gründe haben.
Der junge Kestner hatte sich außerordentlich für Literatur und Geschichte interessiert, von Kindheit an eine besondere Leseratte und bald auch Schreiber. In der Familientradition musste er wie seine Brüder Rechtswissenschaft studieren, um eine dem sozialen Niveau entsprechende Beamtenstelle in Hannover zu erhalten. Am liebsten wäre er jedoch Schriftsteller oder Historiker geworden. In diesem Zwiespalt und aufgrund psychischer Schwierigkeiten (Tod seines Lieblingsbruders) sowie einer eitrigen Ohrentzündung brach er das Jurastudium ab. Von Jugend an hat Kestner unendlich viel geschrieben: Gedichte, Tagebücher, Notizen. So erfahren wir aus seinem Nachlass im Stadtarchiv Hannover bis 1767 sehr genau, was Kestner gefühlt und gedacht hat über sich selbst, über Religion, über die rechte Lebensweise (Moral), über Erziehung, über Geschichtswissenschaft, über Ärzte und Medizin, über Literatur, über seine Mitstudenten, über Universität und Rechtswissenschaft oder über Physiognomik. Zusammengefasst: Niemand hat bislang den reichen Nachlass Kestners gelesen.
Auf der Grundlage der durchwegs eigenhändigen Quellen wird das tradierte Bild Kestners völlig umgestoßen. Er war ein sehr moderner junger Mann nicht in nur gedachter, sondern in gelebter Aufklärung.“

Schröcker, Alfred:
Johann Christian Kestner der Eigendenker : Eine Jugend in der Mitte des 18. Jahrhunderts / Alfred Schröcker
Hannover: Wehrhahn, 2010
852 S.
978-3-86525-184-8
49,80 €

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